Frankfurt (Oder), Deutschland info@stadtderbrueckenbauer.de 0335 123 456
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Hier finden Sie kurze Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit. Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, schreiben Sie gerne an zukunftszentrum@frankfurt-oder.de. Eine Antwort erfolgt garantiert zügig.

Wann soll die Entscheidung über den Standort für das Zukunftszentrum getroffen werden?
Der verbindliche Beschluss des Bundeskabinetts über die Errichtung des Zukunftszentrums und den damit verbundenen Städtewettbewerb wurde am 4. Mai 2022 getroffen, eine Befassung des Deutschen Bundestages folgte. Die Ausschreibung für den Wettbewerb zum Standort des Zukunftszentrums ist am 1. Juli 2022 veröffentlicht worden. Die Entscheidung über den zukünftigen Standort wird voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2023 getroffen.
Wer trifft die Entscheidung über den Standort des Zukunftszentrums?
Die Auswahl des Standortes nimmt ein übergreifend besetztes Auswahlgremium vor, das der Bundesregierung gegenüber eine Empfehlung ausspricht. Die Standortentscheidung wird letztlich durch das Bundeskabinett getroffen.
Wann soll das Zukunftszentrum fertiggestellt werden?
Die Arbeit aufnehmen wird ein Team voraussichtlich schon im Jahr 2023. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das Jahr 2028 geplant.
Wie kann ich die Bewerbung von Frankfurt (Oder) unterstützen?
Zum einen, indem Sie selbst als Brückenbauer:in aktiv werden. Über den entsprechenden Button auf dieser Website kommen Sie schnell mit dem Kampagnenteam in Kontakt. Ebenso helfen Sie, indem Sie an den vielen Veranstaltungen des Jahres 2022, die sich mit dem Thema Transformation und Zukunftszentrum auseinandersetzen, aktiv teilnehmen. Eine regelmäßig aktualisierte Übersicht finden Sie hier unter „Veranstaltungen“. Sollten Sie eigene Aktionen und Veranstaltungen zum Thema durchführen wollen, sind Sie ebenfalls herzlich willkommen. Schreiben Sie uns gern eine E-Mail an zukunftszentrum@frankfurt-oder.de.
Wie groß wird das Zukunftszentrum?
Geplant ist eine Bruttogeschossfläche von etwa 27.000 m².  
Wer zahlt für den Bau und den Betrieb des Zukunftszentrums?
Da es sich um ein Projekt des Bundes handelt, finanziert die Bundesrepublik Deutschland den Bau und den Betrieb des Zukunftszentrums vollständig.
Was soll das Zukunftszentrum kosten?
Der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe der Bundesregierung zur Konzeption des Zukunftszentrums, der im Juni 2021 vorgestellt wurde, sagt Investitionskosten für den Bau in Höhe von 220 Millionen Euro aus. Der jährliche Etat ist mit einer Summe oberhalb von 40 Millionen Euro geplant.
Welcher Standort ist in Frankfurt (Oder) für das Zukunftszentrum vorgesehen?
In Frankfurt (Oder) steht der Standort an der Słubicer Straße zur Verfügung. Nördlich und Südlich der Słubicer Straße sind ausreichend große und unbebaute Flächen vorhanden. Die Grundstücksverfügbarkeit ist gegeben. Die Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt und der städtischen Wohnungswirtschaft GmbH.

Diese Grafik aus dem Bauamt der Stadt Frankfurt (Oder) zeigt die Positionierung des Zukunftszentrums am Standort Slubicer Straße ohne den Anspruch einer architektonischen Empfehlung. Die hier gewählte Farbgebung des Zukunftszentrums und von Gebäuden in der Umgebung zeigt die enorme Vernetzung, die der neuen Einrichtung hier geboten würde. Gelb steht für wissenschaftliche Institutionen, grün für Orte des Austausches und der Begegnung, blau für Einrichtungen der Kunst und der Kultur.



Wie soll das Zukunftszentrum aussehen?
Mit dem Zukunftszentrum soll ein architektonisches Wahrzeichen mit hoher Strahlkraft entstehen. Für die Gestaltung und den Entwurf des Gebäudes oder der Gebäude ist ein Internationaler Architekturwettbewerb geplant.
Welche Anforderungen bestehen für das Gebäude?
An das Gebäude des zukünftigen Zukunftszentrums bestehen sehr hohe Ansprüche. Entstehen soll ein offenes, einladendes, helles und familienfreundliches Gebäude. Darüber hinaus wird erwartet, dass alle Gebäudebereiche multifunktional einsetzbar sind und sich durch eine sehr hohe Aufenthalts- und Erlebnisqualität auszeichnen. Das Gebäude muss zudem eine Kapazität von bis zu einer Million Besucher:innen pro Jahr und Platz für eine Beschäftigtenzahl von etwa 200 Personen in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Kultur, Bildung, Veranstaltung und Verwaltung bieten. Ferner soll ein Übergang in den öffentlichen Raum mit entsprechenden Aufenthaltsmöglichkeiten vorhanden sein. Selbstverständlich wird das Gebäude barrierefrei sein und auch in puncto Klimaneutralität Maßstäbe setzen.
Bleibt die Stadtbrücke weiter nutzbar?
Es ist nicht vorgesehen, die Nutzung der Stadtbrücke einzuschränken. Die Verbindung beider Städte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), Fahrzeuge, Fahrräder sowie Fußgänger:innen bleibt erhalten.
Wo können die Gäste des Zukunftszentrums parken?
Mit der Umsetzung des Vorhabens werden die erforderlichen Parkmöglichkeiten auf den Grundstücken, z. B. mit Tiefgarage und/oder Parkhaus geschaffen.
Bleibt die heutige Nord-Süd-Achse Große Scharrnstraße-Schulstraße durchgängig erhalten?
Seit Festsetzung des Sanierungsgebietes „Ehemalige Altstadt“ ist es das Ziel, die historische Verbindung zu stärken. Die Achse soll mit einer Sichtbeziehung zwischen Marktplatz und Friedenskirche auch im Zuge einer Neubebauung erhalten bleiben.
Wie soll der Verkehr bei einer Million Besucher:innen im Jahr bewältigt werden?
Der Standort an der Słubicer Straße ist sehr gut an den ÖPNV angebunden. Im Jahr 2019 wurde die neue gemeinsame Haltestelle für Straßenbahnen und Busse in der Magistrale (Karl-Marx-Straße) eingerichtet. Hierüber kann das Zukunftszentrum, beispielsweise vom Hauptbahnhof, schnell und barrierefrei erreicht werden. Darüber hinaus ist über die Rosa-Luxemburg-Straße/Karl-Marx-Straße eine hervorragende Anbindung für den motorisierten Individualverkehr vorhanden.
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